Siechenangerstraße 13 | Kronach
Änderung der Führung durch die Ausstellung Schellenberger - Leibing
Führung: Sonntag | 13. September 2026 | 15 Uhr
Die für Donnerstag | 27. August geplante Führung entfiel deshalb.
KLAUS LEIBING | HANS G. SCHELLENBERGER
„Werden – Bleiben – Vergehen“
Fotografie, Malerei
26. Juli – 13. September 2026
Führung: 13. September | 15 Uhr
Jahresausstellung | 08.11. - 13.12.2026
Unsere diesjährige Jahresausstellung der Mitglieder steht unter dem Motto "Wald".


Die für 27. August 2026 geplante Führung durch die Ausstellung Leibing - Schellenberger wird am Sonntag | 13. September 2026 | 15 Uhr nachgeholt.





HUBERT SOWA
„Kronach Corpus“

Säge und Fluss im Werk Lucas Cranachs d.Ä. und ihre Bedeutung heute.
Ein Dialog in Bildern.

20. September bis 15. Oktober 2026
Eröffnung | Sonntag | 20. September 2026 | 11 Uhr

Begrüßung: Sabine Raithel, KKV
Künstlertalk: Sabine Raithel im Gespräch mit Hubert Sowa
Musik: Hubert Sowa, Klavier und Gesang

In der Werkschau zeigt Hubert Sowa erstmals die Handschriften seines „Kronach Corpus“ sowie neue Gemälde vom Paradiesfluss.

Hubert Sowa wurde 1954 in Bamberg geboren. Ab 1973 studierte er unter anderem an derBraunschweiger Hochschule für ildende Kunst und an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sein künstlerisches und wissenschaftliches Schaffen bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei,Performance, Kunstphilosophie und praktischer Kunstlehre. 1986 führte er im Kunstverein Kronach die Malperformance „Das Jüngste Gericht“ auf. Damals fand seine künstlerische Praxis vor allem im Rahmen des Gruppenprojekts „Institut für Untersuchungen von Grenzzuständen ästhetischer Systeme (INFuG)“ statt. In den 1990er Jahren entstand das „Kronach Corpus“, das dem großen Kronacher Künstler und Humanisten Lucas Cranach gewidmet ist.




Willi Karl zum "Botschafter der Eigeninitiative“ ernannt

Willi Karl, Rainer Kober, Sven Petzke

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Regional-Marketing-Initiative wurde die Auszeichnung „Botschafter der Eigeninitiative“ verliehen. Der Ehrenvorsitzende von Kronach Creativ, Rainer Kober (Mitte) sowie der Vorsitzende Sven Petzke (rechts), haben damit das große Engagement des geschäftsführenden Vorstands des Kronacher Kunstvereins, Willi Karl (links), gewürdigt.

Dieser habe den Kronacher Kunstverein nicht nur vor 45 Jahren mit aus der Taufe gehoben, sondern habe den Verein seither kontinuierlich in verantwortlicher Position wechselnd als Schatzmeister, Vorsitzender sowie größtenteils als Geschäftsführer mit sicherer Hand geleitet, so hieß es in der Begründung. In dieser Zeit habe er den Kunstverein und das kulturelle Leben in der Region entscheidend geprägt. Mit seinem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement habe Willi Karl wesentlich dazu beigetragen die „weichen Standortfaktoren“ des Lebens- und Wirtschaftsraumes Kronach zu stärken.

Willi Karl, Rainer Kober, Sven Petzke
Fotos: Kerstin Sperschneider


Laudatio der Vorsitzenden des Kronacher Kunstvereins, Sabine Raithel, anlässlich der Verleihung der Auszeichnung „Botschafter der Eigeninitiative“ an Willi Karl
>>>Laudatio


Willi und Traudl Karl
Willi und Traudl Karl
Foto: Sabine Raithel




KLAUS LEIBING | HANS G. SCHELLENBERGER
„Werden – Bleiben – Vergehen“
Fotografie, Malerei
26. Juli – 13. September 2026

Ausstellungseröffnung: Sonntag | 26. Juli 2026 | 17 Uhr 
Begrüßung: Sabine Raithel
Einführung: Stefanie Barbara Schreiner, Grafikmuseum Stiftung Schreiner, Bad Steben
Musik: Hilmar Bauerfeind, Klavier

Führung: Sonntag | 13. September 2026 | 15 Uhr

In seiner Sommerausstellung erinnert der Kronacher Kunstverein an zwei Künstler, die die Kunst- und Kulturszene in ihrer Heimatregion Oberfranken aber auch weit darüber hinaus auf besondere Weise geprägt haben: den Rödentaler Fotografen Klaus Leibing (1943 – 1999) und den Steinwiesener Maler, Grafiker und Illustrator Hans G. Schellenberger (1946 – 2007).

Klaus Leibing verband beruflich als angesehener Fotograf der Kunstsammlungen der Veste Coburg sowie in seiner Freizeit die leidenschaftliche Hingabe, den erfahrenen Blick und das große technische Können im Bereich fotografischer Dokumentation mit dem ausgeprägten künstlerischen Gespür für Licht und Komposition.

Insel

Hans G. Schellenberger hat als Maler, Grafiker und Illustrator von Kinderbüchern Renommee erlangt. Wie der Fotograf Leibing, so bewahrt auch Schellenberger als behutsamer Chronist die Natur mit bestechend präzisem Abbild vor dem endgültigen Vergehen. Dabei schafft er oszillierend zwischen Naturalismus und Abstraktion eine ganz eigene, faszinierende Ästhetik. Detailscharf, in harmonischen Farbwelten, mit kontrastreicher Tiefe und feinstem Pinselstrich hält er fest, was er sieht und erschafft dabei eine eigene Wirklichkeit.

Äste

Sie waren Freunde, Künstlerkollegen und haben bereits zu Lebzeiten gemeinsame Ausstellungen kreiert. In seiner Sommerausstellung erinnert der Kronacher Kunstverein an zwei Künstler, die die Kulturlandschaft in ihrer Heimatregion Oberfranken aber auch weit darüber hinaus auf ihre besondere Weise geprägt haben: den Rödentaler Fotografen Klaus Leibing (1943 - 1999)und den Steinwiesener Maler, Grafiker und Illustrator Hans G. Schellenberger (1946 - 2007).

Typisch für das fotografische Schaffen von Klaus Leibing ist der präzise Blick für Architektur, Landschaft und Menschen. Leibing verband beruflich als angesehener Fotograf der Kunstsammlungen der Veste Coburg sowie in seiner Freizeit die leidenschaftliche Hingabe, den erfahrenen Blick und das große technische Können im Bereich fotografischer Dokumentation mit dem ausgeprägten künstlerischen Gespür für Licht und Komposition. Seine Landschaftsfotografie, die er bevorzugt in Schwarz-Weiß gestaltete, besticht noch heute durch eine eigene, zeitlos moderne Bildsprache und eine geradezu grafische Anmutung.

Hans G. Schellenberger hat als Maler, Grafiker und Illustrator von Kinderbüchern Renommee erlangt. In seinem malerischen Werk konserviert er Momente des Seins. Wie der Fotograf Leibing, so bewahrt auch Schellenberger als behutsamer Chronist die Natur mit bestechend präzisem Abbild vor dem endgültigen Vergehen. Dabei lenkt der Künstler den Blick des Betrachters mit großer Sensibilität auch auf unscheinbare Details. So entdeckt Schellenberger beispielsweise ein Stück Waldboden, vertieft sich in seine Anmutung und ergründet chaotische Strukturen. Dabei entwickelt er eine ganz eigene, faszinierende Ästhetik. Detailscharf, in harmonischen Farbwelten, mit kontrastreicher Tiefe und feinstem Pinselstrich hält er nahezu fotorealistisch fest, was er sieht und erschafft dabei eine eigene Wirklichkeit.

Die Ausstellung im Kronacher Kunstverein ist ein Dialog zweier Künstler, die mit ihren Mitteln den Betrachter den achtsamen Blick auf die bewahrenswerte Schönheit und Einzigartigkeit der Natur lehren.


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